Krankensalbung
Jede ernsthafte Krankheit kann zu einer Krisensituation werden: Schmerzen belasten, ein Gefühl der Unsicherheit über die Zukunft mag entstehen. Darüber hinaus ändert sich der Tagesablauf, die sozialen Beziehungen sind vor neue Herausforderungen gestellt.
In diese Situation hinein will die Krankensalbung Gottes Heil zusagen: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf." Diese Worte begleiten die Salbung von Stirn und Händen. Sie bringen zum Ausdruck, dass Gott gerade auch in dieser Krisensituation anwesend ist. Die Krankensalbung will diesen Glauben stärken und den Kranken so „aufrichten".
Lange Zeit wurde die Krankensalbung als „Letzte Ölung" verstanden, also mit dem Sterben in Verbindung gebracht. Demgegenüber kann die Krankensalbung bei jeder schweren, ernsthaften Krankheit gespendet werden. Deshalb ist auch ein mehrfacher Empfang der Krankensalbung möglich. Das eigentliche Sterbesakrament ist die sogenannte Wegzehrung, also ein letzter Empfang der Eucharistie.
Für eine Krankensalbung können Sie sich jederzeit im Pfarrbüro melden.